
Förderprogramm des Bundes
BAFA-Förderung für Unternehmensberatung: was der Zuschuss in Ihrer Region wert ist.
Das BAFA bezuschusst die Unternehmensberatung kleiner und mittlerer Unternehmen mit 50 Prozent (bis 1.750 €) oder 80 Prozent (bis 2.800 €), je nach Standort der beratenen Betriebsstätte. Anträge sind nach der geltenden Richtlinie bis 31.12.2026 möglich. Ich bin Igor Solowjew, BAFA-Berater aus Haan mit der Beraternummer 223429, und begleite Sie vom Antrag bis zum Verwendungsnachweis. Was DiKoKi inhaltlich berät, steht auf der Seite Unternehmensberatung.
Fördercheck
In zwei Minuten wissen, ob sich ein Antrag lohnt.
Sie geben die Eckdaten Ihres Unternehmens an und wählen einen Beratungsschwerpunkt oder „noch unklar“. Der Check ist eine erste Einordnung, keine Förderzusage. Danach hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, und ich melde mich werktags innerhalb von 5 Stunden, telefonisch oder per E-Mail.
Ich bin Igor Solowjew, Unternehmensberater aus Haan, im Beraterverzeichnis des BAFA unter der Nummer 223429 gelistet.
Falls das Formular nicht angezeigt wird: in neuem Fenster öffnen oder schreiben Sie an kontakt@dikoki.de. Ihre Angaben werden ausschließlich zur Prüfung Ihrer Anfrage verwendet, siehe Datenschutzerklärung.
Fördersätze nach Standort
50 oder 80 Prozent. Entscheidend ist die Betriebsstätte, die beraten wird.
Die Bemessungsgrundlage ist bundesweit gleich: höchstens 3.500 € förderfähige Beratungskosten je Beratung. Unterschiedlich ist der Satz, mit dem bezuschusst wird. Er richtet sich nach der Region: maßgeblich ist der Standort der beratenen Betriebsstätte. So funktioniert die Staffelung auch dann, wenn der Firmensitz auf dem Briefpapier woanders liegt.
80 Prozent · bis 2.800 €
Neue Bundesländer
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für die Regionen Lüneburg und Trier gelten eigene Abgrenzungen, die das BAFA in gesonderten Merkblättern veröffentlicht.
50 Prozent · bis 1.750 €
Alte Bundesländer
Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen sowie Berlin. Auch die Region Leipzig fällt nach den BAFA-Unterlagen unter diesen Satz.
Was Sie für 3.500 Euro bekommen
Eine abgegrenzte Fragestellung, vollständig bearbeitet: Vorbereitung, Gespräche im Betrieb, Auswertung von Unterlagen und Zahlen, schriftlicher Bericht mit begründeter Reihenfolge. Die Richtlinie lässt dafür höchstens fünf Beratungstage zu; der tatsächliche Umfang richtet sich nach der Fragestellung und steht im Angebot.
Rechenbeispiel Nordrhein-Westfalen
- Beratungshonorar DiKoKi, frei wählbar ab 3.500 €
- Förderfähig höchstens 3.500 € (Bemessungsgrenze)
- Zuschuss 50 Prozent 1.750 €
- Eigenanteil bei 3.500 € Honorar 1.750 €
- Eigenanteil bei 4.200 € Honorar 2.450 €
Rechenbeispiel Sachsen
- Beratungshonorar DiKoKi, frei wählbar ab 3.500 €
- Förderfähig höchstens 3.500 € (Bemessungsgrenze)
- Zuschuss 80 Prozent 2.800 €
- Eigenanteil bei 3.500 € Honorar 700 €
- Eigenanteil bei 4.200 € Honorar 1.400 €
Die Rechnung wird zunächst vollständig bezahlt. Der Zuschuss fließt erst nach Prüfung des Verwendungsnachweises. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Seit dem 15. November 2025 wird der Zuschuss bei nicht vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen auf den gezahlten Bruttobetrag berechnet.
Ablauf
Sechs Schritte, in dieser Reihenfolge.
- Erstgespräch und Vorprüfung Wir klären, welches Thema beraten werden soll und ob die Voraussetzungen erfüllt erscheinen.
- Antrag vor Beratungsbeginn Der Antrag läuft online über die BAFA-Plattform. Sie wählen eine Leitstelle, etwa den DIHK. Ich unterstütze bei den Angaben.
- Informationsschreiben abwarten Erst danach darf die Beratung beginnen. Als Beginn gilt bereits der Abschluss des Beratungsvertrags. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
- Beratung durchführen Die vereinbarte Fragestellung wird analysiert, daraus entstehen die Empfehlungen und der Beratungsbericht.
- Rechnung unbar bezahlen Die Zahlung muss vom Unternehmenskonto erfolgen und wird per Kontoauszug nachgewiesen.
- Verwendungsnachweis einreichen Spätestens sechs Monate nach dem Informationsschreiben, vollständig und elektronisch. Danach entscheidet das BAFA über die Auszahlung.
Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung noch kein Jahr am Markt sind, müssen zusätzlich ein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen.
BAFA-Berater finden
Drei Fragen, bevor Sie einen BAFA-Berater beauftragen.
Gefördert wird nur die Beratung durch ein Beratungsunternehmen, das beim BAFA registriert ist. Wie gut ein Mandat bis zur Auszahlung läuft, zeigt die Registrierung allein noch nicht. Diese drei Fragen klären es vor dem Antrag.
- Steht der Berater im Verzeichnis? Lassen Sie sich die Beraternummer nennen und prüfen Sie sie im Beraterverzeichnis des BAFA. Meine lautet 223429.
- Hat er Zuschüsse bis zur Auszahlung begleitet? Fragen Sie nach Mandaten, bei denen das BAFA am Ende tatsächlich gezahlt hat. Bei DiKoKi waren es 2025 vier Projekte für zwei Kunden, alle vier wurden ausgezahlt.
- Passt sein Schwerpunkt zu Ihrer Frage? Wer vor allem Controlling berät, ist selten der Richtige für Vertrieb oder Personal. Klären Sie den Schwerpunkt, bevor der Antrag gestellt wird.
Häufige Fragen
Ist die Förderung sicher?
Muss ich zuerst selbst bezahlen?
Wie viele Beratungen werden gefördert?
Wie finde ich einen BAFA-Berater?
Was wird nicht gefördert?
Gibt es neben dem BAFA weitere Programme?
Kann DiKoKi anschließend auch umsetzen?
Amtliche Quellen
Prüfen Sie die Angaben gern selbst. Alle Links führen direkt zu den Originalunterlagen.
- BAFA: Programmseite Unternehmensberatung
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Referat 413 - Förderrichtlinie als PDF
Fassung vom 14.12.2022, geändert am 12.12.2024 - Antragsportal des BAFA
Hier stellt Ihr Unternehmen den Antrag, zwingend vor Beratungsbeginn - Beraterverzeichnis des BAFA
Dort ist DiKoKi unter der Berater-Nr. 223429 gelistet - DIHK Service GmbH: Leitstelle für die Antragsprüfung
Eine der Leitstellen, die den Antrag vorprüft
Vertiefen
- Was eine BAFA-Beratung unterm Strich kostet
- Was das BAFA fördert und was nicht
- BAFA-Berater auswählen: worauf es ankommt
- Warum BAFA-Anträge abgelehnt werden
Programmbedingungen können sich ändern. Maßgeblich ist immer das BAFA; vor einem Angebot prüfe ich den aktuellen Stand.
Und was wird beraten?
Diese Seite erklärt das Förderprogramm. Welche Fragestellungen DiKoKi bearbeitet, von Markt und Preisen über Organisation und Personal bis Nachfolge und Standortsteuerung, steht mit allen vier Schwerpunkten auf der Leistungsseite.
Wenn Förderung nicht passt
Nicht jedes Unternehmen erfüllt die Voraussetzungen, und nicht jede Frage gehört in ein gefördertes Mandat. Das sage ich im Erstgespräch offen. Für klar begrenzte Fragen kann ein separates Angebot sinnvoll sein, für laufende Themen die ungeförderte Begleitung.