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Entscheidungsmatrix zur Auswahl eines BAFA-Beraters

Förderung nutzen

BAFA-Berater auswählen: Worauf Unternehmer achten sollten

Ein Unternehmer aus dem Bergischen Land ruft drei BAFA-gelistete Berater an, alle drei sind formal zugelassen, alle drei klingen im ersten Gespräch überzeugend.

Erst beim genaueren Nachfragen zeigt sich, dass einer noch nie ein Projekt bis zur Auszahlung begleitet hat, einer vor allem eine bestimmte Software verkaufen will und nur der dritte tatsächlich zum eigenen Problem passt. Die BAFA-Listung sagt nur, dass ein Berater formal zugelassen ist, nicht, ob sein Schwerpunkt zur konkreten Frage passt.

Ist die Registrierung echt und nachprüfbar?

Für eine geförderte Maßnahme muss der eingesetzte Berater beim BAFA registriert sein und die Programmanforderungen erfüllen. Lassen Sie sich die Beraternummer nennen und fragen Sie gezielt nach abgeschlossenen Projekten, bei denen der Kunde die Förderung tatsächlich ausgezahlt bekommen hat, nicht nur nach der Registrierung selbst. DiKoKi ist unter der Beraternummer 223429 gelistet.

Auch ein sehr junges Unternehmen kann profitieren

BAFA ist nicht nur für etablierte Betriebe interessant. Auch Unternehmen, die weniger als ein Jahr am Markt sind, zählen zu den ausdrücklich förderberechtigten Jung­unternehmen. Gerade hier lohnt sich oft ein nüchterner Blick von außen: Was auf dem Papier im Businessplan gut aussah, zeigt sich im laufenden Betrieb häufig anders. Eine frühe Beratung kann genau diesen Unterschied zwischen Planung und Realität aufdecken, bevor sich Fehlannahmen über Monate festsetzen.

Passt der fachliche Schwerpunkt zur eigenen Frage?

„Unternehmens­beratung" ist kein einheitliches Fachgebiet. Ein Berater kann hervorragend im Controlling sein und wenig Erfahrung mit Vertriebs­prozessen haben, ein anderer kennt Personal­organisation, aber nicht die Einführung digitaler Abläufe. Formulieren Sie deshalb vor der Auswahl einen Satz, der beginnt mit „Wir wollen entscheiden, wie …". Je konkreter diese Entscheidung beschrieben ist, desto leichter lässt sich prüfen, ob die Erfahrung des Beraters wirklich passt.

Fragt der Berater nach echten Zahlen, oder verkauft er schon eine Lösung?

Eine individuelle Unternehmens­beratung sollte mehr liefern als allgemeine Empfehlungen. Bei einer Personalfrage gehören Personal­kosten und Kapazität auf den Tisch, bei einer Preisfrage Marge und Auftrags­struktur, bei einer Digitalisierungsfrage der heutige Ablauf. Wer bereits im Erstgespräch eine fertige Lösung präsentiert, bevor die Ausgangslage überhaupt bekannt ist, überspringt den wichtigsten Teil der Beratung.

Ist die Beratung sauber von der Umsetzung getrennt?

Das BAFA verlangt Neutralität. Nicht förderfähig sind Beratungen, deren eigentlicher Zweck der Erwerb bestimmter Waren oder Dienst­leistungen ist, die der Berater selbst vertreibt. Fragen Sie deshalb offen, ob der Berater an einer empfohlenen Software verdient, ob es Provisionen für vermittelte Anbieter gibt und ob die spätere Umsetzung frei wählbar bleibt. Bei DiKoKi endet ein BAFA-Mandat mit Analyse, Handlungsempfehlungen und Beratungsbericht, eine spätere laufende Begleitung wird separat und getrennt angeboten.

Was erhalten Sie am Ende, und ist der Preis transparent?

Ein förderfähiges Mandat braucht einen schriftlichen Beratungsbericht mit Ausgangslage, erkannten Schwachstellen und konkreten betriebsindividuellen Handlungsempfehlungen. Fragen Sie vorab, wie die Ergebnisse dokumentiert werden. Klären Sie außerdem Honorar und mögliche Zusatzkosten, bevor Sie unterschreiben. Bei DiKoKi kostet ein abgegrenztes BAFA-Mandat 3.500 Euro, in Nordrhein-Westfalen kann der Zuschuss bei Bewilligung bis zu 1.750 Euro betragen.

Kann der Berater auch von Ihrer Idee abraten?

Eine Beratung ist nur dann unabhängig, wenn das Ergebnis vorher offen ist. Wenn eine geplante Software zu teuer wäre, muss die Empfehlung dagegen möglich sein, wenn sich ein neuer Standort nicht rechnet, gehört auch das in den Bericht. Ein guter Berater wird für eine begründete, ehrliche Einordnung bezahlt.

Was eine BAFA-Beratung kostet, zeigt Was kostet eine BAFA-Beratung tatsächlich?, typische Ablehnungsgründe BAFA-Beratung abgelehnt: Typische Gründe und was sie bedeuten. Konkrete Fälle zeigen die Projektbeispiele, mehr zu DiKoKi steht hier.

Was DiKoKi innerhalb eines geförderten Mandats bearbeitet, steht auf der Seite Unternehmens­beratung. Geht es um Zielgruppen, Botschaften und den Kundenweg, ist die Kommunikations­beratung der direkte Weg.

Text: Igor Solowjew

Passt DiKoKi zu Ihrer Fragestellung?

Im Erstgespräch klären wir zuerst den Beratungsgegenstand danach lässt sich beurteilen, ob eine Förderung infrage kommt

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