
Über DiKoKi · Igor Solowjew
Unternehmensberatung mit Erfahrung aus dem laufenden Betrieb.
Ich habe DiKoKi gegründet, weil viele unternehmerische Probleme nicht sauber in eine Schublade passen. Ein schwaches Marketing kann an einem schlechten Angebot liegen. Ein Personalproblem kann ein Organisationsproblem sein. Und eine Digitalisierung bringt wenig, wenn der zugrunde liegende Ablauf schon vorher nicht funktioniert hat.
Ich kenne deshalb die andere Seite eines Beratungsberichts: Jemand muss die Empfehlung am Montagmorgen tatsächlich umsetzen.
Der Name
Digitalisierung · Kommunikation · KI
Drei Felder, die im Betrieb ohnehin zusammenkommen. Wer Abläufe digitalisiert, verändert Kommunikation. Wer künstliche Intelligenz einsetzen will, braucht zuerst geordnete Abläufe. Je nach Engpass steht eines davon im Mittelpunkt. Entscheidend bleibt, wie es mit den anderen beiden zusammenspielt.

Werdegang
Bevor ich beraten habe, musste ich selbst liefern.
Mein beruflicher Weg begann 2009 mit der Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation. Nach dem Abschluss 2011 folgten mehr als fünfzehn Jahre Berufserfahrung an der Schnittstelle von Marketing, Kommunikation, Event und operativer Unternehmenspraxis.
Kommunikation war dabei nie nur Werbung. Sie lief zwischen Auftraggebern, Promotionteams, Filialleitungen, Dienstleistern und Behörden, wenn eine Aktion abgestimmt und genehmigt werden musste. Sie entschied bei Messeauftritten darüber, wen man am Stand überhaupt treffen wollte. In einer Eventlocation ging es darum, welche Veranstaltungen ein Haus füllen und über welche Wege die passenden Gäste davon erfahren. In der Gastronomie um Reservierungen, Reklamationen und den täglichen Gästekontakt. Und bei der Einführung neuer Geräte in 30 Filialen eines Einzelhändlers innerhalb von 30 Tagen darum, dass sich je Standort fünf bis 25 Mitarbeitende auf ein neues Werkzeug und einen neuen Ablauf einstellen mussten.
Selten ging es darum, etwas gut zu formulieren. Meist ging es darum, dass unterschiedliche Menschen verstehen mussten, was passieren soll und warum. Daraus ist die heutige Kommunikationsberatung entstanden.
Ich habe Angebote kalkuliert, Veranstaltungen von der Konzeption bis zur Nachbereitung verantwortet, Marketing umgesetzt, Teams begleitet und betriebliche Abläufe aufgebaut. Viele Jahre habe ich zudem in der Gastronomie und anderen kunden- und personalnahen Funktionen gearbeitet. Dort habe ich unmittelbar erlebt, ob ein Prozess im Alltag funktioniert oder nur auf dem Papier gut aussieht.
Zu meinen Stationen gehörte eine Funktion als Head of Marketing und Operationsmanager in einem bundesweiten Dienstleistungs- und Standortnetz mit mehr als sechzig Standorten und über 800 Mitarbeitenden im Gesamtverbund. In einem Projekteinsatz habe ich dreißig Filialen innerhalb von dreißig Tagen vor Ort begleitet und direkt mit Teams und Führungskräften gearbeitet.
Diese Erfahrungen prägen meine heutige Beratung. Ich kenne Unternehmen nicht ausschließlich aus Berichten und Präsentationen. Ich weiß, was passiert, wenn Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen, Abläufe im laufenden Betrieb verändert und Empfehlungen anschließend von Menschen umgesetzt werden müssen.
Beraten habe ich erst danach. Die fünfzehn Jahre stehen für Berufserfahrung seit dem Ausbildungsabschluss 2011, nicht für fünfzehn Jahre Beratung. Genau darin liegt der Unterschied: Ich habe die Empfehlungen, die ich heute ausspreche, jahrelang selbst umsetzen müssen.
- 2 Mio. €
- monatliches Abrechnungsvolumen in der Qualitätssicherung verantwortet
- 60 Standorte
- bundesweit gesteuert, Zentralbüro mit zwölf Personen aufgebaut
- bis 800
- Mitarbeitende Personalverantwortung im Gesamtverbund
- 700+
- Veranstaltungen begleitet, von der Kalkulation bis zur Nachbereitung
Qualifikationen
Was ich vorweisen kann.
Ausbildung, Weiterbildung und eine amtliche Registrierung. Jedes für sich überprüfbar.
Kaufmann für Marketingkommunikation (IHK)
Kaufmännische Ausbildung, Abschluss 2011. Grundlage für Marketing, Kommunikation, Planung und Kalkulation.
Kulturmanagement (IHK)
Weiterbildung unter anderem zu Betriebswirtschaft, Recht, Projektmanagement, Marketing, Vertrieb und Digitalisierung.
AZAV-zertifizierte Weiterbildung Digitalisierung und Kommunikation
83 Wochen, 2.400 Unterrichtseinheiten bei der Textakademie GmbH. Inhalte unter anderem Suchmaschinenoptimierung, digitale Werbung, Webanalyse, Social Media, Website-Konzeption und Dialogformate.
BAFA-Berater-Nr. 223429
DiKoKi ist beim BAFA als Beratungsunternehmen gelistet. Die Listung ist ein Förder- und Qualitätsnachweis, keine allgemeine staatliche Zulassung der Unternehmensberatung.
Wie ich berate
Mich interessiert, wie ein Unternehmen tatsächlich arbeitet. Das Organigramm zeigt das selten. Deshalb frage ich nach Zahlen, Zuständigkeiten und konkreten Beispielen und spreche bei Bedarf mit den Menschen, die den Prozess täglich bearbeiten.
Ich widerspreche auch einer naheliegenden Idee, wenn die Zahlen dagegen sprechen. Manchmal ist die beste Empfehlung, eine geplante Investition vorerst nicht zu tätigen.
Mein vollständiger beruflicher Werdegang mit allen Stationen steht auf meiner persönlichen Seite solowjew.com. Fachliche Beiträge und mein Profil finden Sie auch auf LinkedIn.
DiKoKi und Partner
Die Beratung führe ich persönlich. Wenn für die Umsetzung, eine Sonderförderung oder eine andere Aufgabe außerhalb meines Feldes ein weiterer Spezialist gebraucht wird, hole ich einen passenden Partner dazu oder verweise gezielt weiter. Wer welche Aufgabe übernimmt, wird vor einer Beauftragung offen benannt.
Umsetzung
Brandsetter
Mündet eine Beratung in eine neue Website oder einen Onlineshop, geht die Umsetzung direkt an Brandsetter, eine Webdesign- und Shopify-Agentur aus Köln. Sie arbeitet mit der Analyse aus dem Beratungsbericht weiter, statt bei null anzufangen.
Für Gründer und Kleinstunternehmen
ToolCheckUp
Wer noch vor der Gründung steht oder als Kleinstunternehmen im Alltag mit einzelnen Tools kämpft, ist für eine geförderte Unternehmensberatung oft noch zu früh dran. Für diese Fälle verweise ich an Julia Schölpert von ToolCheckUp, die genau dort ansetzt: bei der laufenden, operativen Tool-Auswahl im Tagesgeschäft.
Forschungszulage
Real1ze
Entsteht im Rahmen einer Beratung eigene Entwicklungsarbeit, sei es ein neues digitales Verfahren, eine Automatisierung oder ein greifbares physisches Produkt, kann zusätzlich die steuerliche Forschungszulage (FZulG) infrage kommen. Sie gilt für Entwicklungsarbeit generell, nicht nur für Software oder KI. Für die Beantragung arbeite ich mit Real1ze aus Köln zusammen, die solche Anträge vorbereitet und auch selbst stellt.