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Priorisierungsmatrix mit Wirkung und Aufwand auf einem Beratungstisch

Förder­programme für Beratung

Beratung kostet Geld. Ein Teil davon kommt zurück.

Drei Programme kommen für DiKoKi-Mandate in Betracht. Offen ist derzeit nur das Bundes­programm des BAFA, Anträge bis 31.12.2026. Die beiden NRW-Programme Impuls KI und MID – Digitale Prozesse waren 2026 schnell vergeben, ihre Portale sind geschlossen.

Die drei Wege im Vergleich

Welches Programm zu welcher Frage passt.

Bundes­programm

BAFA: Förderung von Unternehmens­beratungen für KMU

Für betriebliche Fragestellungen: Markt und Zielgruppen, Abläufe, Preise, Personal, Recruiting, Nachfolge, Standort, digitale Sichtbarkeit.

  • Bemessungsgrundlage 3.500 € je Beratung
  • 50 oder 80 Prozent, je nach Standort der Betriebsstätte
  • Höchstens zwei Beratungen pro Jahr, fünf bis Programmende
  • Anträge nach aktueller Richtlinie bis 31.12.2026

BAFA-Förderung im Detail

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Landes­programm Nordrhein-Westfalen

NRW.BANK.Impuls KI

Für Vorhaben, die den Einsatz künstlicher Intelligenz vorbereiten: Anwendungsfälle finden, bewerten und absichern, bevor investiert wird.

  • Bis zu 50 Prozent, höchstens 25.000 € Zuschuss
  • Modul A für Beratung, Modul B für den Test von KI-Systemen
  • Nur für KMU mit Sitz in Nordrhein-Westfalen
  • Start 17.08.2026, Antragsportal derzeit geschlossen

Impuls KI im Detail

Landes­programm Nordrhein-Westfalen

MID – Digitale Prozesse

Für Vorhaben, die einen internen Ablauf digitalisieren und dafür eine Software auswählen und einführen. Beratung von der Ist-Analyse bis zur Einführungs­begleitung.

  • 500 € je Beratungstag, höchstens 15.000 € Zuschuss
  • Nur für KMU mit Sitz in Nordrhein-Westfalen
  • Aufruf 2026 nach drei Tagen ausgeschöpft
  • 1,815 Mio. € im Aufruf 2026, Zusage in rund sechs Wochen

MID im Detail

Vorhaben für den nächsten Aufruf prüfen

Das Programm wird genutzt

Die BAFA-Beratungs­förderung verzeichnete 2025 eine sehr hohe Nachfrage. Die Zahl der Anträge stieg von 24.000 im Jahr 2024 auf 30.000 im Jahr 2025. Bis Ende November 2025 wurden kleine und mittlere Unternehmen mit rund 31 Millionen Euro gefördert.

Seit dem 15. November 2025 gilt zudem: Wer nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, bekommt den Zuschuss auf den Bruttobetrag berechnet. Für Kleinunternehmer und Freiberufler ist das bares Geld.

Quelle: BAFA, Ereignisse 2025

Was das für Sie heißt

Ein Programm mit dieser Nachfrage ist eingespielte Praxis. Gleichzeitig heißt hohe Nachfrage: Die Bearbeitung dauert, und die aktuelle Richtlinie läuft Ende 2026 aus. Wer 2026 noch zwei Beratungen nutzen will, sollte den ersten Antrag nicht ins vierte Quartal legen.

Förderfähigkeit prüfen

Regionale Unterschiede

Der Standort entscheidet über die Hälfte des Geldes.

Beim BAFA hängt der Fördersatz an der beratenen Betriebsstätte. In den neuen Bundesländern ohne Berlin und ohne die Region Leipzig sind es 80 Prozent, sonst 50. Aus 3.500 € Beratung wird damit ein Eigenanteil von 700 € oder von 1.750 €.

Nordrhein-Westfalen

50 Prozent, höchstens 1.750 €. Persönliche Termine sind hier ohne Reiseaufwand möglich.

Beratung in NRW

Sachsen

80 Prozent, höchstens 2.800 €. Zusammenarbeit überwiegend per Video, Termine vor Ort nach Vereinbarung.

Beratung in Sachsen

Grundsatz

Die Förderung senkt die Kosten. Sie bestimmt nicht die Beratung.

Zuerst wird geklärt, welche Frage bearbeitet werden soll. Danach, ob ein Programm dazu passt. Nicht umgekehrt. Eine Beratung, die nur existiert, weil es dafür Geld gibt, löst kein Problem im Betrieb.

Über den Antrag entscheidet immer die Förderstelle. Ein Rechtsanspruch besteht nicht, und eine Zusage kann Ihnen niemand vorab geben.

Zu den Beratungs­leistungen

Wenn Sie Ihr Vorhaben lieber direkt besprechen: 015678 344108 oder Erstgespräch vereinbaren.